Wie sieht es also mit den Wirksamkeitsnachweisen im Sinne
phamakologischer Forschung aus ? Dazu muß man zunächst die Hintergründe der beiden Medizinsysteme verstehen: Während die
Biomedizin auf die Gesetze der klassichen Biologie (d.h. vor Prigogine), der
organischen Chemie und der descarteschen Physik aufbaut, aber keine eigenen
theoretischen Grundlagen enthält[1],
baut die chinesische Medizin auf die Einordnung empirischer Grundlagen in ein
philosophisches System auf.
Gesundheit bedeutet nach den theoretischen Grundlagen der
TCM eine Harmonie aller körperlichen und geistigen Funktionen. Eine Krankheit
entsteht, wenn diese nicht im Gleichgewicht sind. Nachdem alle aktuellen
Informationen durch den chinesischen Arzt wie Puzzlesteine gesammelt wurden,
ergibt sich daraus ein aktuelles Gesamtbild, das alle derzeit nicht im
Gleichgewicht befindlichen Anteile des Individuums zu erfassen sucht.
Wenngleich der Mensch weit komplizierter ist als ein
Auto, kann man die Aufgabe des TCM-Therapeuten mit der eines Fahrers
vergleichen:
Nicht nur, das sich jedes Fahrzeug vom anderen etwas oder
stark unterscheidet, der Fahrer muß aufgrund der äußeren sich verändernden Straßenlage mal Gas geben, mal bremsen,
mal hoch- und mal herunterschalten, muß auf Amaturanzeigen im Inneren ebenso reagieren, wie auf die niemals gleichen äußeren Bedingungen.
Die Kontrolle des Fahrzeugs muß also ständig
den Gegebenheiten angepaßt werden und man kann nicht
immer im gleichen Gang oder bei der gleichen Geschwindigkeit bleiben.
Beim weitaus komplizierteren menschlichen Netzwerk aus
Körper und Geist, der durch Umwelt, Ernährung, Emotion und auch der Therapie
selbst Veränderung erfährt, erfordert die individuelle Behandlung immer wieder
eine kurze Überprüfung des aktuellen Zustandes und eine “Feineinstellung” der
Therapie. Nur so kann durch Nachdiagnosen und die jeweils aktuelle Modifikation
der Rezeptur die optimale Wirkung erreicht werden. In China nimmt der Arzt 1-2
mal wöchentlich eine solche Nachdiagnose vor.
Als Kompromiss aus Gründen der
Zeitknappheit und Bequemlichkeit gibt es in Asien seit einigen Jahrzehnten
fertige Mischungen, die leichter Einzunehmen sind, und wegen konstanter
Zusammensetzung das Erforschen ihrer Wirkung erleichtern.
Dennoch wird es niemals ernsthaft[2]
möglich sein, auch nur eine Standardkombination aus 10-20 Arzneipflanzen, die
je z.T. 800-1000 Wirkstoffe enthalten, einschließlich ihrer im
Verarbeitungsprozess entstehenden Hybridwirkstoffe, zu untersuchen, denn selbst
eine moderne Arzneimittelstudie mit einem medikamentösen Einzelwirkstoff
versucht ja die Komplexität zu reduzieren, indem man Standardbedingungen der
Versuchstiere schafft, das Labor auf kleinstmöglichste Störeinflüsse reduziert,
und statistisch alle potentiell störenden Parameter auszuschließen versucht.
Während klassisch-lineare Forschung
versucht, zu vereinfachen, und die Entscheidung nach der Wirkweise eines
Stoffes aufgrund direkter physikalisch-biochemischer Einwirkung auf eine Zelle
oder ein Gewebe zu analysieren versucht, ist der Kranke in der TCM eine
komplexe „Black Box“, deren Gesamtreaktion als System auf die Krankheit und
danach auf die Therapie beurteilt wird!
Die Wirkung eines isolierten
Wirkstoffes aus einer Kräuterarzneimischung auf ein bestimmtes Organgewebe ist
für einen chinesischen Arzt so irrelevant wie der Klang eines isolierten Tones
in einer Symphonie.
Die Anwendung von klassisch-linearer
Pharmaforschung auf Pflanzenkombinationen macht also nicht nur ökonomisch und
historisch, sondern auch wissenschaftlich keinen Sinn. Komplexe Systeme wie
Pflanzen und Menschen erfordern non-lineare Berechnungen, wie sie in der
komplexen Mathematik, in der technischen Fuzzy-Logik oder im nicht-Euklid’schen
Raum angewendet werden.
Diese Grenzen der Komplexität hat schon
im 19. Jh. Maxwell bei der Berechnung von Gasen[3]
kennengelernt und dennoch wird in der modernen Pharmaforschung davon
ausgegangen, der künftige Patient nehme nur das eine, hier getestete Mittel und
nicht Arzneimittelcocktails wie oft
üblich. Die Wechselwirkungen zwischen nur vier verschiedenen Medikamenten zu
testen, wäre bereits aus ökomischen Gründen nicht mehr realisierbar.
Doch erstaunlicherweise versuchte man
dies bereits im Osten, und es gibt bereits seit 150 Jahren japanische Studien
und seit 40 Jahren chinesische Studien, die nach dem Muster westlicher
Arzneimittelforschung angelegt waren, jedoch im Westen nicht zur Sprache
kommen, weil sie vier Problemen unterliegen:
1.
Sprache: Sie sind
unbekannt, weil in einer nicht-westlichen Sprache und ihre Auswahl und
Übersetzung wäre teuer.
2.
Glaubenskredit:
Während z.B. amerikanische Studien, die von Tabaksfirmen in Auftrag gegeben werden
zunächst einen Vertrauenskredit genießen, bis Auftraggeber oder
Verfahrensfehler bekannt werden, wird eine in der VR China über chinesische
Arzneien gemachte Studie mit ethnozentristischer Arroganz a priori in Frage
gestellt, ohne daß weitere Einzelheiten neutral überprüft werden, wie es von
Wissenschaftlern erwartet werden sollte.
3.
Während eine nach dem
üblichen Muster angelegte Studie zumindest die gleiche Rezepturmischung
enthalten muß, um vergleichbar zu sein, zielt ja optimale Wirkung der TCM gerade
auf die aktuelle (Zeit), geomedizinisch angepaßte (Ort), individuelle Wirkung
auf den einzelnen Menschen (Individuum)[4]
und kann demnach nur unter modifizierten Gesichtspunkten klinisch erforscht
werden. Steigen jedoch die Parameter – so muß um statistische Verzerrungen
auszuschließen – auch die Anzahl der Probanden sehr hoch sein, was sich in
China leicht, bei uns aber nur schwer verwirklichen läßt.
4.
Während es sich bei
modernen Pharmakonzernen um
Industriegiganten handelt, die genug Gelder zur Forschung bereitstellen
können, gibt es in Europa keine 20 Kleinfirmen, die Fertigarzneimittel oder
Arzneipflanzen aus China oder Taiwan importieren, und daher kein Geld zur
Forschung bereitstellen können.
Dazu
werfen wir zunächst einen Blick auf die Situation der Herkunfts- und
Herstellerländer chinesischer Arzneimittel.
Während
im Altertum die wildwachsenden Arzneien bei weitem die kultivierten überwogen,
begann mit steigenden Bevölkerungszahlen auch der kommerzielle Anbau
chinesischer Arzneien in China. Nachdem die chinesische Medizin in den
fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts offiziell durch die Regierung
sanktioniert worden war, begann danach der Anbau in großem Stil. In den späten
siebziger und den achtziger Jahren, als China die ersten Schritte in eigene
chemische Industrieproduktion mit Dünger und Pestiziden tat, waren auch
chinesische Arzneikräuter, wie alle anderen Pflanzen den üblichen
Industrietoxinen ausgesetzt.
Pestizidbelastungen sind also meist
nicht höher als bei uns. Häufiger hingegen sind durch falsche Lagerung
Belastungen mit Schimmel oder durch Schwermetalle, vor allem Blei, wenn die
Felder in der Nähe von Straßen und Schwerindustrie liegen. Lanzhou ist hier das
Negativbeispiel, denn in dieser umweltverschmutzten Großstadt (Index >400)
wird zugleich Schwermetall verarbeitet und Arzneimittel angebaut. Hier liegt
nun ein weiterer Vorteil der Fertigarzneien: Beim industriellen
Verarbeitungsprozeß ist das Herausfiltern von Schwermetallen keine große
Schwierigkeit.
Es gibt in China etwa 300-500 Fertigarzneihersteller,
die jedoch alle bis auf die Fabriken US Lanzhou und Foshan kaum ins Ausland
exportieren. Der Hauptexport Chinas auf dem Gebiet der TCA (traditionelle
chinesische Arznei) sind die Arzneipflanzen. Letztere bilden als Dekokt
verwendet den Hauptanteil der Therapie mit TCM, d.h. 70% aller Patienten die
sich mit traditionellen Arzneimitteln behandeln lassen, verwenden Dekokte statt
Fertigarznei.
Da sich mehr als ein Drittel[6]
aller Chinesen der VR China ausschließlich mit TCM behandeln lassen, läßt sich daher folgern, daß zwischen
zwanzig und fünfundzwanzig Prozent, fast ein Viertel aller Chinesen oder rund 1
Milliarde Menschen in China die chinesischen Arzneimitteldekokte einnehmen.
Ein nicht-fiktives Beispiel: Ein Bauer
aus WenShan in der Provinz Guiyang in China verkauft ein Kilo seines angebauten
Notoginseng (San Qi) für ca. 15 Euro, im Großhandel aus dem staatlichen
Yinpianchang (Arzneiverarbeitungsfabrik) kostet es in der Großstadt Tianjin 50
Euro. Die Apotheken in der Stadt verkaufen es für ca. 80-100 Euro. Ein
Arzneimittelimporteur in Europa mit Zertifikaten, z.B. geprüft auf Belastungen,
verkauft es für 400 Euro, und aus Taiwan als Kapseln verpackt, kostet es in
Holland ca. über 1000 Euro pro Kilo.
Anfang der Achtziger Jahre bereits
begannen Importe von traditionellen chinesischen Arzneimitteln (TCA) nach
Europa, deren größter Abnehmer Deutschland ist. Damals gab es nur zwei
Apotheken, beide in Bayern, die etwa 120 verschiedene Arzneipflanzen
importierten.
In den Neunzigern begann ein
regelrechter TCA-Boom: 1995 exportierte die VR China Arzneipflanzen im Werte
von 655 Millionen US-Dollar, das meiste davon an Japan und Singapur für fast
200 Millionen Dollar, doch die damalige EU stand bereits auf Platz 3 mit 55,6
Millionen, vor Korea, USA und Taiwan mit 51 Millionen, 40 Millionen und 39
Millionen.[7]
Deutschland lag von Anfang an, an der
Spitze der Arzneipflanzenimporteure chinesischer Arznei: Fast die Hälfte der
55,6 Millionen, nämlich 25,2 Millionen gingen direkt an den bundesdeutschen
Markt, gefolgt von Italien (6 Millionen), Belgien (5,85 Millionen) und Irland
(2 Millionen).
Im Jahre 2001 lag der Gesamtmarkt aller
Arzneipflanzen der EU (einschließlich der westlichen Arzneipflanzen) auf 3,2
Milliarden Euro, Deutschland hat auch hier die höchsten Anteile mit 1,47
Milliarden (46%), eine Zahl, die den Herstellern herkömmlicher Medikamente
sicher den Mund wässrig macht.
In südeuropäischen Ländern wie Spanien
und Italien ist man hingegen lockerer, kann Arzneikräuter auch außerhalb von
Apotheken verkaufen und achtet stattdessen eher auf die (seit 1992 längst
veraltete) Richtlinie des WWF zum Schutz seltener Tier- und Pflanzenarten, die
z.B. Moschus noch als verboten indiziert, obwohl das Moschustier längst nicht
mehr getötet wird, sonder jährlich seine sich neu füllende Duftdrüse
ausgeschabt wird, oder der Pflanze Dendrobia, deren ca. 20 Arten zwar an
manchen Orten auszusterben drohte, doch seit Jahrzehnten als Arzneipflanze in
China in Massen angebaut wird und mittlerweile ihren Weg in unsere Wohnzimmer
als Zierpflanze gefunden hat.
Auch gibt es in Italien einen
Gesetzesentwurf, der traditionellen Arzneien einen neuen Status als
Nahrungsergänzungmitttel (Food supplement) gibt, wie in den USA üblich.
In Deutschland gibt es ca. 20
offizielle Fertigarznei-Importeure und eine Handvoll Arzneipflanzenimporteure,
von welchen die meisten Qualitätskontrollen machen. So ergab z.B. eine Umfrage
der Zeitschrift „Naturheilkunde“ unter 15 Importeuren in Deutschland, daß etwa
9 der auf die Umfrage reagierenden Firmen auf alle geforderten
Qualitätskriterien längst Rücksicht nehmen.
Neue EU-Regelung: Das Aus oder eine neue Chance für chinesische
Arzneien?
Nachdem
eine Untersuchung über pflanzliche Arzneimittel der europäischen
Arzneimittlekommission in den Mitgliedsländern der EU 1999 ergab, daß die damals vorgegeben
Vorderungen durch die sogenannte 65/65 EEC Direktive in keinem Land komplett
realisierbar waren, versuchte die Europäische Arzneimittelkommision, die EMEA,
eine neue Direktive zu schaffen, um den Gebrauch von Pflanzenarzei zu
vereinheitlichen. Diese neue Direktive 99/83 forderte, nicht länger den o.g.
unsinnigen Wirkungsnachweis nach den Regeln der klassisch-linearen Forschung,
sondern begnügte sich mit dem Nachweis eines traditionellen Gebrauchs seit 30
Jahren und die Prüfung auf Identität, Qualität und Reinheit, nicht aber auf
ihre Wirksamkeit, da diese sich aus dem traditionellen Gebrauch ergibt. Das
Produkt würde dann mit einem Hinweis so beschriftet werden, daß der Verbraucher
erkennt, daß es nicht auf klinische Wirksamkeit geprüft wurde.
Ferner entfallen alle chinesischen,
indisch-ayurvedischen, tibetischen Arzneien, die ja frühestens seit den
achtziger Jahren in Europa erhältlich waren.
Ferner wurden in der zweiten Fassung
auch alle mineralischen (Mirabilitum, Eisensalze) oder tierischen Arzneien
(Austernschalen, getrocknete Blutegel, u.ä.) mit ausgeschlossen.
Aufgrund der 30-Jahre Regelung enfielen
ebenso künftige neu entdeckte Arzneipflanzen, wie es z.B. der Gingko oder
Echinacea erst vor einigen Jahrzehnten noch waren. Letzterer, d.h. der
Sonnenhut wäre auch schon deshalb ausgeschlossen, weil er amerikanischen, also
ebenfalls nicht-Europäischen Ursprungs ist. Solche Einschränkungen mögen sogar gegen Abkommen der
Welthandelsorganisation verstossen.
Statt dem Verbraucher mehr Sicherheit
zu bieten, wären ein Europäer mit asiatischen, amerikanischen oder anderen
Wurzeln also gezwungen, auf seine traditionelle Medizinkultur zu verzichten
oder auf illegale, zwielichtige Resourcen zurückzugreifen.
Zusammenfassung und
Kommentar
Die Wirksamkeit jeglicher pflanzlicher
Arzneimittel, besonders aber der aufgrund von systemisch-orientierten
Grundlagen eingesetzten chinesischen Arzneien läßt sich nicht effektiv aufgrund
der für isolierte Einzelsubstanzen entwickelten pharmakologischen Forschung
nachweisen, außer im klinischen Großversuch, zu welchem aber im Gegensatz zur
herkömmlichen Pharmaforschung die Mittel fehlen.
Chinesische Arzneimittel, die als
modifizierbare Dekokte gezielt eingesetzt werden, finden aufgrund der modernen
Anforderungen auch immer mehr Anwendung als Fertigarzneien. Beide Formen dieser
Therapie verwenden als Rohdroge Arzneien aus China, die zwar unter sich ständig
bessernden Bedingungen angebaut werden, aber dennoch nicht immer den
Qualitätsansprüchen des westlichen Verbrauchers genügen.
Die hierzu vorhandenen gesetzlichen
Regelungen sind in allen EU-Ländern unterschiedlich, sollen nun aber
vereinheitlicht werden. Eine Interessenkollision besteht hierbei zwischen
dem Verbraucher, der sich nur wünscht sichere,
qualitativ hochwertige und bezahlbare Therapieformen zur Auswahl zu haben,
der Pharmagroßindustrie, zu welcher Phytopharmaka
marktwirtschaftlich in Konkurrenz stehen, und der eine Verschreibungspflicht
für alle pflanzlichen Mittel zu Gute käme,
da sich damit der Konkurenzmarkt verkleinert,
der Phytopharmaindustrie, die hauptsächlich westliche
Pflanzenarznei verkauft, und in Konkurenz zur Roharznei steht, welche sie durch
ihre Fertigprodukte zu ersetzen wünscht und für die ein Komplettverbot aller
Importpflanzen am Besten wäre,
und
den Roharzeimporteuren die praktisch keine Lobby haben, aber
als Anbieter der individuell und aktuell modifizierbaren Arzneipflanzen dennoch
einen hohen therapeutischen Stellenwert für die Therapeuten besitzen.
Die
Entscheidung hierüber treffen jedoch – so ist zu befürchten – Politiker, denen
der Einblick in diese hochkomplexe Situation fehlt, so daß zu befürchten steht,
daß die Interessen des Verbrauchers und der Therapeuten auf der Strecke
bleiben, für welche natürlich eine pluralistische Auswahl therapeutischer
Optionen am Sinnvollsten ist.
Bibliographie:
Prigogine I.: “Vom Sein zum
Werden”, Engl.: “From being to becoming”, Freeman, San Francisco, 1980
Capra F.: “The Web of Life, Chap. 6: The mathematics of
complexity”, Anchor Books, New York, 1996
Heisenberg,
W.: “Der Teil und das Ganze”, Engl: “Physics and beyond”, Harper & Row, New
York, 1971
Neeb,
G.:„Non-Linear Medicine: Prospects of a future medicine and the role of TCM in
its development“ in: Congress papers of the Congress of TCM in The Netherlands,
Maastricht, June 2000
European
Commission: COST Action B4, Unconventional medicine, EUR 18420 EN, 1998
European
Commission: DMTP Draft, April 2001
[1] Genauer beschrieben in: Uexküll/Wesisack: Theorie der Humanmedizin, Urban
& Schwarzenberg,1991 und A. Bauer (Hrg.)Theorie der Medizin, J. A.
Barth-Verlag,1995
[2] Ernsthaft möglich im Sinne von wirtschaftlich: Auch der Traum der Alchemisten, die
Verwandlung von Blei in Gold ist heute möglich, aber so teuer, dass es nicht sinnvoll ist.
[3] Gase
in Bewegung lassen sich nur als Ganzkörper berechnen, nicht aber die einzelnen
Gasmoleküle. Heisenbergs Unschärferelation zeigt ein ähnliches Prinzip im
Quanten-Raum auf. Prigogine spricht bei Lebensformen von „dissipativen
Strukturen“, usw. Eine Diskussion dieses Themas würde jedoch den Rahmen dieses
Artikels sprengen. Siehe dazu meine Ausführungen in: „Non-Linear
Medicine: Prospects of a future medicine and the role of TCM in its
development“ Published in the Congress papers of The Congress of TCM, Maastricht, Netherlands 2001
[4] Der Zusammenhang an dieser Stelle mit dem TCM-Muster Himmel-Erde-Mensch
(Tian, Di, Ren) ist kein Zufall.
[5] Was übrigens auch für
alle nicht-biologisch angebauten Gemüsesorten bei uns gilt.
[6] Lt. Einer Erhebung des
Jahres 1998 ca. 35%
[7] Quelle: Aus offiziellen Chinesischen Quellen zitiert in der Doktorarbeit
von Dr. Bi-Hsia Yeh:" Cross-cultural Analysis of traditional medical
systems in Europe and China"